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  1. #11
    RalphLambrecht's Avatar
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    Quote Originally Posted by ath View Post
    Bei der krummen Kurve würde ich erstmal meine Messtechnik überprüfen:
    - Zonen so belichtet, wie gewünscht (Toleranz Beli, Blende, Verschluss)?
    - Messtoleranz und systematische Fehler Dichtemessung
    Guter Vorschlag aber es erklärt leider nicht den plötzlichen Anstieg in den Lichtern.
    Regards

    Ralph W. Lambrecht
    www.darkroomagic.comrorrlambrec@ymail.com[/URL]
    www.waybeyondmonochrome.com

  2. #12

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    Feb 2010
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    Danke für Eure Unterstützung!

    Euren Antworten entnehme ich, dass es sich bei der besprochenen Kombination nicht um eine Traumpaarung handelt, vorausgesetzt beim Eintesten ist alles sauber gelaufen. In der Tat stehe ich mit der Selbstverarbeitung am Anfang und möchte lernen, Theorie und Praxis zusammen zu bringen. Wie würdet Ihr die zu erwartenden Ergebnisse beschreiben? Dies würde ich dann gerne versuchen, an den noch zu fertigenden Abzügen von schon vorhandenen Negativen nach zu vollziehen.

    ID11 oder D76 habe ich nicht getestet, könnte aber noch Xtol ansetzen, falls dieser Entwickler ähnlich arbeiten sollte.

    Der Hinweis auf die Technik zeigt mir, wo ich noch mehr Disziplin an den Tag legen muß. Vor dem Eintesten sollte klar sein, dass die Gerätschaften mitspielen. Ab und an mache ich Quervergleiche, aber eben nicht direkt vor dem Test. Hier habt Ihr mich erwischt! Auch wenn ich relativ guter Dinge bin, hier keinen Bock geschossen zu haben, werde ich versuchen, Technik und Anwendung auf Fehler zu prüfen. Diesbezüglich halte ich Euch auf dem Laufenden.

  3. #13

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    Um technische Unzulänglichkeiten und fehlerhafte Anwendung aufzudecken bzw. um Verbesserungsvorschläge zu erhalten, habe ich nachfolgend die Anfertigung und Auswertung der Testaufnahmen beschrieben:

    Zum Einsatz kam eine Kamera mit elektronisch gesteuertem Schlitzverschluß mit Innenmessung im manuellen Modus. Die Messwerte hatte ich mit einem externen Belichtungsmesser überprüft. Das Objektiv konnte ich bis auf eine Ausnahme auf der gleichen Blende belassen, die Steuerung erfolgte also mittels angepassten Zeiten. Fraglich wären also die Zeiten der Kamera, die kurzen zu kurz und die langen zu lang. Dies werde ich mit unterschiedlichen Zeit-Blenden-Kombinationen bzw. Zentralverschlußobjektiven überprüfen.

    Für die Aufnahmen habe ich einen einfarbigen großen Karton benutzt, die Kamera auf Stativ auf die Mitte ausgerichtet, Objektiv auf unendlich eingestellt, vorher Ecken und Mitte auf gleichmäßige Ausleuchtung überprüft. Die Lichtsituation war so, dass ich innerhalb der Belichtungsreihe die sich über wenige Minuten erstreckte, keine Abweichungen zu erwarten hatte. Dennoch wurde vor jeder Aufnahme die Belichtung gemessen.

    Die Messung der Dichten erfolgte in der Projektion auf dem Grundbrett mittels Heiland Splitgrade. Ein Vergleich mit FEM Kunze LD ergab keine Abweichungen. Für die Dichtemessung habe ich in der Bildbühne ein Stück schwarzen Karton benutzt, der mittig ein kleines Loch hat. So trifft nur im Bereich der Messonde Licht auf das Grundbrett. Jede Testaufnahme wurde zweimal gemessen, die Ergebnisse, die sich nur innerhalb der gerätespezifischen Meßgenauigkeit unterschieden, wurden gemittelt. Die Dunkelkammer ist komplett schwarz gehalten, die Kleidung dem Zweck angepaßt.

    Zu Beginn der Auswertung hatte ich Filmschnipsel zu je drei Aufnahmen entwickelt, Zone 1, Zone 5 und 8. Das scheint mir aber keine gute Idee gewesen zu sein, denn die Dichten auf einem kompletten Film waren merklich geringer. Deckungsgleich war aber immer der Umstand, dass Zone 5 in Abhängigkeit zu 1 und 8 zu tief lag. Irgendwo meine ich gelesen zu haben, es würde ausreichen, Zone 1 und 8 zu begutachten, dazwischen könne dann nicht mehr viel passieren. Dem scheint aber nicht so zu sein.

  4. #14
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    Das Problem besteht darin, dass bei Zone 1 und 8 der Film möglicherweise außerhalb der Linearität ist. Insbesondere dann, wenn die Lichter aufsteilen, kommt es zu dem von dir beschriebenen Effekt. Solche Lichter kommen durch "schwierige" Filme, ungeeignete Film/Entwickler-Kombination und möglicherweise durch Überentwicklung zustande.

    Es wäre nicht schlecht gewesen, auch ein paar Alltagsmotive zu fotografieren und diese auch zu vergrößern. Man merkt dann rascher, wo die Schwierigkeiten liegen, und kann dies durch einen Scan des Abzugs hier auch besser illustrieren.
    ---
    Uwe Pilz

  5. #15

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    Endlich habe ich es geschafft, die festgestellte Kurve an den Abzügen nachzuvollziehen: Erst kommt die Kombination nicht in die Gänge (Differenzierung der Schatten und Mitteltöne), dann wird voll beschleunigt (Lichter). Der grauen Soße in der unteren Hälfte der Kurve konnte ich nur ansatzweise mit härterer Gradation abhelfen, Himmelspartien forderten zu Nachbelichtungsorgien auf. Alles in Allem ein gutes Lehrbeispiel für mich.

  6. #16

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    Testweise habe ich in verschiedenen Verdünnungen, 1+80 bis 1+160, Semistandentwicklung und Standentwicklung (1 Stunde) durchgeführt. Die ausgleichende Wirkung ist mehr oder weniger festzustellen. Was bei meiner Verarbeitung aber ganz offensichtlich geworden ist, Uwe hatte es ja schon angedeutet, ist der ungleichmäßige Dichteverlauf über die Breite des Filmes. Teilweise kann man diesen Umstand leicht mit bloßem Auge schon auf den Negativen erkennen, ist bei bis zu 0,3 Dichteunterschied (1 Blende) aber auch kein Kunststück. Irgendetwas scheinen die Anhänger der Standentwicklung anders zu machen als ich...

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