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Results 1 to 8 of 8
  1. #1
    cmo
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    Aug 2006
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    Belichtungszeit und Kontrast ermitteln - wie macht Ihr es?

    Bald werde ich wohl wieder im Dunkeln munkeln und frage mal dumm in die Runde:

    1. Wie ermittelt Ihr Belichtungszeit und Kontrast, und was macht Ihr bei den härteren Gradationen von Kontrastwandelpapieren, die wohl oft eine geringere Empfindlichkeit haben?
    - Probestreifen?
    - Belichtungsmesser? Wenn ja, was benutzt Ihr? Einen einfache Labor-BeLi wie den Ilford EM10 gibt's scheinbar fast umsonst, Schaltuhren mit BeLi sind aber wohl bequemer.
    - Schätzung unter Berücksichtigung der Mondphase :-)
    - Alles zusammen, dann noch ein Probestreifen?

    2. Wieviel Aufwand treibt Ihr bei einem durchschnittlichen 24x30-Abzug?
    - An wievielen Stellen wedelt Ihr ab oder belichtet nach?
    - Macht Ihr das oft mit anderen Gradationen?
    - Wieviele Blatt Papier verbraucht Ihr, bis Ihr zufrieden seid?

    3. Benutzt einer von Euch Papiere mit fester Gradation? Die Frage stelle ich deshalb, weil es nicht schwer ist, einen guten Vergrösserer mit Farb- oder SW-Kopf zu finden, aber umso schwerer, einen mit Gradationswandelkopf zu finden... oder einen separaten Gradationswandelkopf.
    The future belongs to the few of us still willing to get our hands smell like fixing bath.

  2. #2
    Nicholas Lindan's Avatar
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    I won't subject anyone to my Kinder-Deutsch.

    When you change paper grade the exposure change you need depends on the gray tone you wish to hold constant. If you are changing from grade 3 to grade 4 with MGIV RC and wish to hold the highlight tone then you need to increase exposure by 1.2 stops; if you wish to hold black constant then you need to increase exposure by 0.4 stops.

    The paper speed tables on the Darkroom Automation web site can be used to determine the exposure change. The one for MGIV RC is located at:
    Excel:http://www.darkroomautomation.com/support/mgivrc.xls
    Quatro:http://www.darkroomautomation.com/support/mgivrc.wb3
    Go to cell A64 for the speed table. The rest of the spread sheet holds the raw data and the paper's HD and Zone speed curves. These speed charts are for use with Ilford's filters. VC and color heads have so much variation between them, and so many heads exist, that providing speed data for all the variations is beyond Darkroom Automation's abilities. The Quatro sheet allows you to enter your own raw data and generate a speed table and set of HD curves; the needed mathematical functions are lacking from Microsoft's Excel.

    Paper speed, in the Darkroom Automation world, is the amount of exposure needed to produce a given tone. Darkroom Automation measures time in stops (0 = 1 second, 1 = 2 seconds, 2 = 4 seconds...) and illumination in the reading of the Darkroom Automation meter. The total exposure is the meter reading added to the timer setting.

    The Darkroom Automation system is calibrated so that an exposure of roughly 10 stops will produce black on Ilford MGIV RC with a #2 filter.

    Speed charts for other papers are available in the support files section of the Darkroom Automation web site:
    http://www.darkroomautomation.com/support/index.htm

    To find the exposure compensation needed when changing grades find the paper speeds for the tone of interest and subtract the two numbers: in the paper speed table, look across the row for the tone you want to hold constand; find the paper speed for the two grades you are using; and subtract the numbers. In the above example you go from grade 3 highlights with a paper speed of 6.03 (6.03 stops of exposure are needed to produce a highlight tone) to grade 4 with a highlight speed of 7.20 (7.20 stops of exposure are needed to produce a highlight tone) with a difference between the two exposures of 1.17 stops.

    You don't need the Darkroom Automation meter or timer to use the tables. The data can be used without any metering at all when you need to know the amount of exposure change to make.

    A table of stops<->time is available at:
    http://www.darkroomautomation.com/su...stopstable.pdf
    DARKROOM AUTOMATION
    f-Stop Timers - Enlarging Meters
    http://www.darkroomautomation.com/da-main.htm

  3. #3
    ath
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    Probestreifen oder RHD Zonemaster 2 ggf. mit anschließenden Probestreifen fürs finetuning.
    Der Zonemaster war eine meiner besten Anschaffungen.
    Regards,
    Andreas

  4. #4

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    Quote Originally Posted by ath View Post
    ...RHD Zonemaster...
    Genau. Die entscheidenden Stellen anmessen, Gradation wählen und Belichtungszeit ablesen, fertig
    Ok - ist nicht die ganze Wahrheit, denn man muss es zuvor für das jeweilige Papier einmessen bzw. kalibrieren und man weiss nicht immer gleich, welches die "entscheidenden Stellen" sind. Aber so ein Teil lohnt sich allemal und es macht den Unterschied zwischen Spass und Arbeit in der DuKa aus.

  5. #5
    RalphLambrecht's Avatar
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    cmo

    Das sind viele Fragen.

    Ich versuche es mal mit einer generellen Beschreibung:

    1. Belichtung grob ermittelt mit einem Dunkelkammer Belichtungsmesser
    2. Feinermittlung für die Lichter mit einem Probestreifen bei normaler oder geschätzter Gradation
    3. Kontrastanpassung für die Schatten
    4. Die Belichtung kann sich bei (3) ändern, steht aber in einer Tabelle
    http://www.darkroomagic.com/Darkroom...ntrastComp.xls
    5. Nun Gestaltung durch Abwedeln und Nachbelichten

    Im Prinzip steht hier alles drin:

    http://www.waybeyondmonochrome.com/W...rintingEd2.pdf

    und hier eine Hilfe für die Probestreifen:

    http://www.waybeyondmonochrome.com/W...PrinterEd2.pdf
    Regards

    Ralph W. Lambrecht
    www.darkroomagic.comrorrlambrec@ymail.com[/URL]
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  6. #6

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    Hier bin ich mal ein fortschrittlicher Mensch, denn ich behelfe mich mit einem Kunze Analyser. Richtig eingestellt, liefert er mir mindestens die korrekte Beli-Zeit. Die Kontrastaussage betrachte ich eher als Vorschlag, die ich nach meinem geschmack festlege. Probestreifensessions sind nicht mein Ding (ab und zu mal einen).

  7. #7
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    Die Kunzes (in meinem Fall ein 104er) liefern zumindest eine relative Dichteinformation, mit der sich weniger begabte Leute wie ich Fehlabschätzungen sparen können. Da meine Prozesstreue bei Belichtung und Entwicklung nicht so präzise ist, muß ich die Grundbelichtung immer wieder per Probestreifen ermitteln (ich habe keine Lust für alle von mir verwendeten Papiere und Chargen den Kunze einzutesten). Den Krontastumfang ermittle ich dann aber doch mit dem Kunze.
    Was Schwarz und was Weiß werden soll ist sowieso eine Sache der Zielvorstellung des Printers vom Bild, schließlich ist es nicht immer gewünscht, daß der maximal im Nagativ vorhandene Umfang auch auf dem Papier zu finden sein soll.

    Gruß
    rudi

  8. #8
    RalphLambrecht's Avatar
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    Quote Originally Posted by Deke View Post
    Hier bin ich mal ein fortschrittlicher Mensch, denn ich behelfe mich mit einem Kunze Analyser. Richtig eingestellt, liefert er mir mindestens die korrekte Beli-Zeit. Die Kontrastaussage betrachte ich eher als Vorschlag, die ich nach meinem geschmack festlege. Probestreifensessions sind nicht mein Ding (ab und zu mal einen).
    Mit der Belichtungszeit ist es ähnlich wie mit dem Kontrast. Solche Geräte liefern immer nur einen Vorschlag. Die beste Entscheidung kann man nur mit einem guten Probestreifen treffen der für Zeit und Kontrast alle Möglichkeiten zeigt.

    zu hell - richtig - zu dunkel
    zu weich - richtig - zu hart

    Auf dem Weg zum optimalen Bild gibt es leider keine Abkürzung.
    Regards

    Ralph W. Lambrecht
    www.darkroomagic.comrorrlambrec@ymail.com[/URL]
    www.waybeyondmonochrome.com



 

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