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Thread: Gerenglish

  1. #41
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    Quote Originally Posted by Q.G. View Post
    Dieses ewige wie-die-Theorie-sagt-dass-es-sein-sollte, und wie-das-theoretisch-Umschriebene-trotzdem-sein-eigener-Weg-geht, nicht?


    Grammatik ist beschreibend, nicht vorschreibend.
    Wörterbücher sind beschreibend, Grammatik hat klare Regeln!

    Übrigens verdiene ich damit auch meine Brötchen.
    Regards

    Ralph W. Lambrecht
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  2. #42

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    Quote Originally Posted by RalphLambrecht View Post
    Wörterbücher sind beschreibend, Grammatik hat klare Regeln!

    Übrigens verdiene ich damit auch meine Brötchen.
    Klar hat Grammatik Regeln. Klar sind die aber oft nicht (Ausnahmen gibt es wie Sand am Meer).
    Und wie bekannt werden diese Regeln aber nicht immer und/oder ganz befolgt.

    Und da ist die uralte Diskussion wieder: welche ist nun die 'richtige' Sprache, die der Grammatiker, oder die die gesprochen und geschrieben wird?
    Jedenfalls ist Theorie (und Grammatik ist 'nur' eine Theorie) immer nur beschriebend.

  3. #43
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    Quote Originally Posted by Q.G. View Post
    Klar hat Grammatik Regeln. Klar sind die aber oft nicht (Ausnahmen gibt es wie Sand am Meer).
    Und wie bekannt werden diese Regeln aber nicht immer und/oder ganz befolgt.

    Und da ist die uralte Diskussion wieder: welche ist nun die 'richtige' Sprache, die der Grammatiker, oder die die gesprochen und geschrieben wird?
    Jedenfalls ist Theorie (und Grammatik ist 'nur' eine Theorie) immer nur beschriebend.
    Die namhaften Verlage haben dieses Problem längst gelöst. Man einigt sich auf eine Hausregel oder ein anerkanntes Regelwerk (Chicago Manual of Style ist sehr beliebt) und alle Beteiligten einigen sich darauf es im Zweifelsfalle einfach zu akzeptieren. Das führt zu einer einheitlichen Anwendung und es gibt keine Ausnahmen wie Sand am Meer. Veränderungen in der Sprache oder im Stil werden je nach Bedarf in neue Ausgaben aufgenommen. Einheitlich is wichtiger als 'richtig' oder 'falsch'.
    Regards

    Ralph W. Lambrecht
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  4. #44

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    Ihr habt ja irgendwie recht.

    Aber ich kenne die Dinger aber, und ob sie eine Lösung dastellen hängt davon ab wer sie wofür benutzen möchte (Chicago style, zB, ist U.S. und nicht unbedingt sehr beliebt in der U.K.). Und die Ausnahmen sind zwar gut beschrieben, geben tut es sie dennoch wie Sand am Meer.

  5. #45
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    Ihr habt ja irgendwie recht.
    Recht haben ist ein Hobby für uns Deutsche.

    Weiß jemand ein gutes Wort für Hobby? Duck und wech...
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  6. #46

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    Quote Originally Posted by kossi008 View Post
    Weiß jemand ein gutes Wort für Hobby? Duck und wech...
    "Hobby" wird wohl ein Beispiel für ein Wort sein, für das kein 100%iges Pendant gab, und man sich deswegen eines Begriffs einer anderen Sprache bediente. Sehe keinen großen Sinn darin, sich da gegen jedes Fremdwort zu wehren... und krampfhaft ein deutsches Wort dafür zu erfinden.
    Bedenklich wirds erst dann, wenn auf einmal alles z.B. auf Englisch ausgedrückt wird, OBWOHL es genauso treffende / bzw. sogar treffendere Begriffe in der eigenen Muttersprache gäbe. Zumindest wenn man etwas Wert auf die eigene kulturelle Identität legt. So "arm", dass man sich in jedem Satz eines englischen Begriffs bedienen müsste, ist die deutsche Sprache wohl nicht.

  7. #47
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    Quote Originally Posted by kossi008 View Post
    Recht haben ist ein Hobby für uns Deutsche.

    Weiß jemand ein gutes Wort für Hobby? Duck und wech...
    'Liebhaberei' ist eine offizielle Übersetzung, aber es ist auch ein Beispiel dafür wie Worte in eine andere Sprache aufgenommen werden weil die eigene Sprache keine genauen Ausdrücke hat.
    Regards

    Ralph W. Lambrecht
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  8. #48
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    Quote Originally Posted by RalphLambrecht View Post
    'Liebhaberei' ist eine offizielle Übersetzung, aber es ist auch ein Beispiel dafür wie Worte in eine andere Sprache aufgenommen werden weil die eigene Sprache keine genauen Ausdrücke hat.
    ********
    Ich hoerte mal, das Englisches Wort "fair," hat keinen genauen Ausdruck in der Deutschen Sprache. "Fair" als in ''fairness."
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  9. #49

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    Anständig, gerecht.


    Etwas aus Liebhaberei tun deckt "Hobby" doch ganz genau?
    Und wie wäre es mit "Freizeitbeschäftigung"?

    Ich glaube nicht dass es vieles gibt wofür nicht jede Sprache ein Wort hat.
    Die Dinger die es gibt sind - wie zu erwarten ist - sehr spezifisch. "Hobby" und "fair" sind das nicht. Dass sie benutzt werden statt die 'eigene' Wörter deutet also eher auf Mode, nicht auf ein fehlen an "genaue" Ausdrücke.
    Last edited by Q.G.; 06-22-2010 at 01:38 PM. Click to view previous post history.

  10. #50
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    Q.G., ich glaube, es ist weniger Mode als vielmehr die Häufigkeit und/oder Dominanz eines Wortes in den Medien oder im öffentlichen Sprachgebrauch. gerade bei fair und Hobby kann man wohl nicht von Modewörtern sprechen, obwohl es für diesen Aspekt sicher auch Beispiele gibt.

    Mir ist mal aufgefallen, wie so ein Begriff sich schleichend ins Deutsche einbrachte, und zwar bei der Bedeutungsverschiebung des Verbs "realisieren". Für mich hatte das im Deutschen immer die Hauptbedeutung "etwas in die Tat umsetzen", dann tauchten im TV immer häufiger internationale Sendungen, Pressekonferezen, vor allem im Sport auf, in denen das Wort im Englischen benutzt wurde, also "to realize", im Sinne von "etwas bemerken". Boris Becker z. B. benutzte dann bald realisieren im Deutschen mit der englischen Hauptbedeutung: "ich hatte gar nicht realisiert, dass der Ball direkt auf mich zuflog" oder so ähnlich und schon bald danach wurde realisieren auch im Deutschen mit der Bedeutung "bemerken" sehr viel häufiger benutzt.

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