Erst einmal Danke an alle, die sich hier eingebracht haben!

Zum besseren Verständnis hätte ich vielleicht noch die Hintergründe meiner Frage beleuchten sollen. Im Moment brauche ich einen Filmbestand auf, zu dem ich unverhoffter Weise gekommen bin. Ich habe mir „die Mühe gemacht“, den Film auf einen vorhandenen Entwickler einzutesten. Dieser bringt mir unter „Standardbedingungen“ allerdings keinen gleichmäßigen Dichteanstieg, s.o.. Inwieweit sich dieser Umstand von den Abzügen ablesen lässt, wird sich noch zeigen. Wenn ich den Film jetzt noch in 2 bis 3 anderen, vielleicht besser geeigneteren Entwicklern probiere, ist der halbe Vorrat für Tests draufgegangen, für einen Film, den ich vermutlich für „normale“ Arbeiten nicht mehr einsetzen werde...

Aktuell umsetzbar sind für mich daher die Hinweise auf weniger Bewegung bei zu hohen Lichterdichten. Dies wird mir sicher auch in Zukunft beim Eintesten geeigneterer Kombinationen helfen.

Da ich Laie auf dem Gebiet der Fotochemie bin: Wie lässt sich ein Sulfitgehalt > 100 g/l realisieren? Dass man Entwickler für diesen Zweck nicht verdünnen sollte, beißt sich mit der mir wage in Erinnerung gekommenen Empfehlung, dass eine höhere Verdünnung ausgleichend wirkt (ich habe APH09 1+40 im Einsatz). Oder sind das zwei Paar Schuhe?

An färbende Entwickler habe ich mich bis jetzt noch nicht herangetraut, auch wenn sich leichte Verarbeitbarkeit mit versprochener hoher Schärfe bei feinem Korn erst einmal gar nicht so uninteressant anhört.