Die Kunzes (in meinem Fall ein 104er) liefern zumindest eine relative Dichteinformation, mit der sich weniger begabte Leute wie ich Fehlabschätzungen sparen können. Da meine Prozesstreue bei Belichtung und Entwicklung nicht so präzise ist, muß ich die Grundbelichtung immer wieder per Probestreifen ermitteln (ich habe keine Lust für alle von mir verwendeten Papiere und Chargen den Kunze einzutesten). Den Krontastumfang ermittle ich dann aber doch mit dem Kunze.
Was Schwarz und was Weiß werden soll ist sowieso eine Sache der Zielvorstellung des Printers vom Bild, schließlich ist es nicht immer gewünscht, daß der maximal im Nagativ vorhandene Umfang auch auf dem Papier zu finden sein soll.

Gruß
rudi