Quote Originally Posted by RalphLambrecht View Post
Beim Waschen mit langsam laufendem Wasser ist der Konzentrationsunterschied zwischen der Emulsion und dem Waschwasser immer am höchsten und damit ist diese Methode die wirksamste.
Vielleicht habe ich da ein Verständnisproblem (soll ja vorkommen...) aber: Warum soll der Konzentrationsunterschied zw. Emulsion und Waschwasser bei langsam laufendem Wasser immer am höchsten sein? Das Waschwasser wird ja immer nur weiter verdünnt (und verdünntes Wasser fließt ab). Somit ist die Emulsion immer im Kontakt mit einer relativ konstanten Konzentration im Waschwasser. Bei einem Wasserwechsel wird auf einen Schlag ein Konzentrationgefälle herbeigeführt. Mehr Konzentrationsgefälle ist nicht drin. Am effektivsten müßte es doch sein, wenn die Fließgeschwindigkeit des Wasser so hoch ist, dass das einem ständigem Wasserwechsel gleicht. (Also was ich meine: Mehrmals hintereinander Stoßlüften ist effektiver als ständig gekipptes Fenster. Das Fenster die ganze Zeit "richtig" geöffnet haben ist natürlich noch effektiver. Allerdings wirds dann auch richtig kalt in der Wohnung)
Wie auch immer:
Ich mache "es" auch nach der Ilford-Methode. Allerdings wechsle ich das Wasser nicht drei mal, sondern sechs bis sieben mal, und lasse die Dose ab dem dritten Mal nach dem Kippen einfach etwas stehen (zw. 30s u 2 Minuten); anschließend gibts noch ein Netzmittelbad (und dann noch ein Bad in demineralisiertem Wasser)
dauert insgesamt so seine Viertelstunde, kann während die Dose steht aber schon alles wieder aufräumen, das Netzmittelbad vorbereiten usw.

PS: Ich kann auch keine Stimme abgeben. Ist das auch nur für zahlende Gäste? (wäre ja sehr undemokratisch)