Hieronder de samenvatting die Fotoimpex geeft.
Der 100er hat einen sehr großen Belichtungs-
spielraum und, richtig entwickelt in einem
klassichen Entwickler, hat er einen sehr hohen
Kopierumfang. In Pyrogallol entwickelt bringt er
fast eine Zone mehr als alle modernen Filmsor-
ten. Daher ist der CHS 100 besonders geeignet
als Roll- oder Planfilm. Er wird als Planfilm in
einer sehr großen Bandbreite angeboten.
Die historsiche Kippemulsion der ADOX CHS
Serie wird heute noch immer wie vor 50 Jahren
in manufaktur-ähnlicher Arbeitsweise herge-
stellt.
Das Silbernitrat wird von Hand vorsichtig in die
Gelatine-Halogenidmischung gekippt bis die
Fällung abgeschlossen ist. Anschließend erfolgt
die erste Reifung, dann wird die Emulsion
von Hand gewaschen und es folgt die zweite
Reifung. Dabei ist die Erfahrung des Emulsio-
närs das wichtigste Kontrollinstrument. Jede
Emulsion wird nach Sicht gereift und später im
Tauchbeschichtungsverfahren begossen.
Zu den Einschränkungen einer solchen histo-
rischen Emulsion gehört die geringere Schicht-
härtung. Die Gelatine der CHS Flme kann nicht
so gehärtet werden wie es bei einem modernen
Film der Fall ist. Dazu müsste der ganze Film
verändert werden und er würde seine Einzig-
artigkeit verlieren. Der Anwender sollte daher
die nasse Emulsion mit Vorsicht behandeln.
Grundsätzlch muss man das aber bei jeder
nassen Emulsion machen und wer seine Filme
in der Dose von Hand entwickelt, bekommt von
diesem Umstand wahrscheinlich gar nichts mit.
Durch eine 36 Grad Durchlaufentwicklungsma-
schine, wie sie leider in so vielen Laboren steht
die Stundenservice anbieten, kann man einen
ADOX Film der CHS Serie nicht durchlaufen
lassen.
Auch bei Planfilmentwicklung in der Schale ist
Vorsicht geboten.
Da die Filme nicht so stabilisiert sind wie mo-
derne Emulsionen sprechen sie auch deutlicher
auf verschiedene Entwickler an.
Das ermöglicht dem Photografierenden eine
erweiterung seines kreativen Gestaltungsspiel-
raumes, zwingt ihn aber auch zu sorgfältigerem
Arbeiten, wenn er konstante Ergebnisse erzie-
len möchte.
Ik heb in het verleden een forse gevopeligheidsverschuiving waargenomen met de pyrogallol ontwikkelaar die ik op de APUG site heb gepubliceerd als een artikel. Opmerkelijk is dat deze film zeer gevoelig is voor de ontwikkelaar en ontwikkelprocedure ( agitatie). Zo heb ik pyrogallol recepturen met en zonder stain. Maar ook het karakter van de film is bijzonder; zo heb ik in Spanje opnamen gemaakt, met een aparte romantische/schilderachtige beeldkwaliteit. Ik meen dat ik die drukken wel eens heb laten zien.
Ga je nu naar de catechol ontwikkelaar, die ik op de Apug site heb gepubliceerd, dan zie je een volslagen ander beeld. Weinig gevoeligheidswinst, mogelijk een verlies, en een heel andere beeldkwaliteit.
Kortom een film met vele gezichten.
Dat wil ik nu eens nader bekijken. Mijn doel was niet direct pushen, maar zien hoe de beeldkwaliteit beinvloed kan worden. Het pushen is voor mij maar bijzaak. Dat is een off-spin die je meeneemt.
PS: De ervaringen met deze ontwikkelaars in de zin van gevoeligheidswinst gaan al een hele tijde terug. Hans Windisch heeft er over gepubliceerd.
Jed

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